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To God Be The Glory German Cover

Erstaunliche Eingeständnisse

"Die Wahrheit über die Lehre der Dreieinigkeit"

 

Lieber Freund.

Die Bibel lehrt klar, dass Jesus der von einer Jungfrau geborene, sündlose Sohn GOTTES ist; Er ist Erlöser, Retter, Messias und der einzige Weg zu GOTT ist. Sein Name ist der einzige Name in dem die Menschheit gerettet werden kann. Er wurde gesalbt, berufen, bestätigt, beauftragt und geweiht, ein Königreich aufzurichten, mit dem er die Erde tausend Jahre lang regieren wird, ehe er es seinem GOTT und Vater zu Füßen legen wird.   (1. Kor 15, 24-28; Off 20, 4-7)

Aber Jesus ist weder die menschliche Inkarnation des Allmächtigen GOTTES, wie es die Oneness (Jesus allein-Gläubigen) lehren, noch die zweite Person eines dreieinigen Gottes, ein präexistierendes Wesen, wie es Millionen von Trinitariern glauben.

Der GOTT der Bibel ist eine Persönlichkeit, ein Wesen, eine Person.

" Höre Israel, der HERR ist unser GOTT, der HERR allein "   (sagt Mose) (5 Mo 6, 4)

  Hörst du: GOTT ist ein HERR ,   NICHT   drei!

"«Höre, Israel, der Herr, unser GOTT, ist alleiniger Herr " (sagt Jesus)   (Mark 12, 29)

" Alleiniger GOTT . der Vater " (sagt Jesus)   (Joh 8, 44-45)

"Vater, . dass sie DICH, den allein wahren GOTT . erkennen"   (sagt Jesus)   (Joh 17, 3)

"Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als GOTT allein !" (sagt Jesus)   (Mark 10, 18)

"so haben wir doch nur einen GOTT , den Vater" (sagt Paulus)   (1. Kor 8, 6)

Der allerhöchste GOTT ist kein dreieiniger Gott, ER ist EINER!

" Denn ich bin der HERR, dein GOTT, der Heilige Israels .vor MIR ist kein Gott gemacht worden und nach MIR wird keiner vorhanden sein. ICH, ICH bin der HERR, und außer MIR ist kein Erretter . ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, dass ich GOTT bin . ICH, der HERR, euer Heiliger , der ICH Israel geschaffen habe" (Jes 43, 3, 10-12, 15)

Achtung: GOTT ist der wahre Retter, aber ER gebrauchte im Laufe der Geschichte viele Menschen als "Retter" und ER hat seinen Sohn gesandt, um uns auf ewig zu retten. (2. Kö 13, 5; Neh 9, 27; Ob 1, 21; Luk 1, 47; 2, 11)

Erstaunliche Eingeständnisse.

Immer wieder, wenn ich mich mit der Lehre von der Dreieinigkeit befasse und über ihre Irrtümer verwundert bin, bin ich erstaunt über die Zahl bekannter trinitarischer Theologen, die in ihren Arbeiten zugeben, dass diese Lehre in der Schrift nicht klar gelehrt wird. Hier sind einige erstaunliche Zitate:  

Die Trinitarier Roger Olson und Christopher Hall schreiben in ihrem Buch "The Trinity" über die Lehre folgendes:

"Es ist verständlich, dass die Bedeutung, die dieser Lehre zugemessen wird, auf viele der christlichen Laien und Studenten verwirrend wirkt. Nirgendwo in der Schrift ist sie klar und unmissverständlich dargelegt . Wie kann sie so wichtig sein, wenn sie nicht explizit in der Schrift bestätigt wird? (S. 1) Die Lehre von der Dreieinigkeit entwickelte sich schrittweise nach der Vollendung des Neuen Testaments in der Hitze vieler Streitereien. Die fertig entwickelte Lehre von der Dreieinigkeit wurde im 4. Jahrhundert auf zwei großen ökumenischen Konzilen ausformuliert. Nicäa 325 n. Chr und Konstantinopel 381 n. Chr." (S. 1-2)

Der Trinitarier Douglas McCready stellt in seiner Arbeit "He Came Down From Heaven" fest:

"Die Neutestamentler streiten sich, ob das NT Jesus direkt GOTT nennt. Im Judentum des ersten Jahrhunderts wäre es verständlich gewesen, wenn kein neutestamentlicher Schreiber Jesus als GOTT bezeichnet hätte, wegen der Schwierigkeiten, die eine solche Sprache den ersten Christen mit jüdischem Hintergrund geschaffen hätte . Es ist wichtig zu erkennen, dass jede Passage, die Jesus als "theos" identifiziert, auch anders übersetzt werden kann oder dass es dazu Handschriften gibt, die anders lauten." (S. 51) "Im biblischen Judentum hat der Ausdruck "Messias" nicht notwendigerweise die Nebenbedeutung eines göttlichen Status und die Juden in den Tagen Jesu erwarteten als ihren Messias keinen anderen als einen Menschen." (S. 55) "Während einige den Titel ("Sohn GOTTES") benutzen, um Jesus Göttlichkeit zuzusprechen, haben weder Juden noch Heiden in der Zeit Jesu diesen Titel in dieser Weise verstanden. Auch nicht die frühe Kirche " (S. 56)

In seinem in großer Zahl verkauften Buch "Christian Doctrine " macht Prof. Shirley C. Guthrie Jr. diese wichtigen Eingeständnisse:

  "Die Bibel lehrt keine Dreieinigkeit Gottes. Weder kommt das Wort "Dreieinigkeit" selbst vor, noch kennt sie Ausdrücke, wie "einer in drei"; "drei in einem"; "eines Wesens"; "von einer Substanz". Und "drei Personen" im Bezug auf GOTT ist kein biblischer Wortschatz. Die Sprache dieser Lehre ist die Sprache der Alten Kirche, die diese Begriffe aus der klassischen griechischen Philosophie übernommen hatte" (S. 76-77) "Aber es gibt hier ein offensichtliches Problem (wenn man Jesus Erretter und Erlöser nennt). Es gibt nur einen GOTT, den Schöpfer des Himmels und der Erde, den HERRN und Retter Israels. Wenn wir sagen, dass GOTT wirklich präsent ist und in Jesus am Werk ist, wie können wir dann vermeiden, sagen zu müssen, dass es da in der Tat zwei Götter gibt, "einen im Himmel" und einen, der auf der Erde erschienen ist? Das NT löst dieses Problem nicht." (S. 78-79) Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes ist in der Bibel nicht zu finden " (S. 80)

Der Trinitarier G.W. Bromiley wird in "The Evangelikal Dict. Of Theology", herausgegeben von Walter Elwell zitiert:

  " Im Neuen Testament gibt es keine ausdrückliche Aussage zu dieser Lehre ." (S. 1112)

Der angesehene evangelikale Bibelschullehrer und Trinitarier Prof. Charles C. Ryrie gibt in seinem bekannten Werk "Basic Theology" zu:

  " "Das NT enthält keine ausführliche Erklärung der Lehre von der Dreieinigkeit Gottes (denn "diese drei sind eins" in 1. Joh 5, 7 ist offensichtlich nicht Teil des ursprünglichen Textes der Schrift )" (S.60) "Eine Definition der Dreieinigkeit ist nur schwer zu

konstruieren. Es gibt einige, wenn man bestimmte Voraussetzungen zu Grunde legt. Andere irren entweder auf der Seite der Einheit oder der Seite der Dreiheit". (S. 61) "Auch über allen Diskussionen und Beschreibungen hinweg, die wir über das Verhältnis innerhalb der Dreieinigkeit führen, müssen wir anerkennen, dass sie im tiefsten Grunde ein Mysterium ist." (S. 61) "In der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts gaben drei Theologen aus der Provinz Kappadokien im östlichen Kleinasien der Lehre von der Dreieinigkeit den letzten Schliff. " (S. 65) "Von Evangelikalen werden   viele Lehren akzeptiert, von denen angenommen wird, dass sie in der Schrift klar begründet wären, für die es aber keinen Beweistext gibt. Die Lehre von der Dreieinigkeit gibt das beste Beispiel dafür ab.   Wenn man ehrlich ist, muss man sagen, dass die Bibel die Lehre von der Dreieinigkeit nicht eindeutig lehrt . Ja wirklich , es gibt keine einzige Beweisstelle , wenn wir als Beweis einen Vers oder einen Abschnitt suchen, der klar belegt, dass es einen Gott gibt, der in drei Personen existiert." (S. 89)   "Die oben angeführte Erklärung beweist die Unzulässigkeit der Schlussfolgerung, dass wir   Ergebnisse nicht lehren können, wenn sie in der Bibel nicht mit einer Beweisstelle belegt sind . Wenn dem so wäre, dann könnte ich nicht mehr die Lehre der Dreieinigkeit oder der Gottheit Christi oder des Heiligen Geistes lehren" (S. 90)          

Bezüglich des alttestamentlichen Namens GOTTES "elohim" sagt Ryrie:

  "Aus dem Namen selbst auf eine Pluralität von Personen zu schließen ist fragwürdig. (S. 58)

 

Der Trinitarier Millard J Erikson, Professor am S.W. Babtist Theological Seminary ist in seinem Buch über die Dreieinigkeit "God In Three Persons" wegen   des biblischen Beweises gezwungen, einige wichtige Eingeständnisse zu machen:

"Die Lehre zeigt in vielfacher Weise schwerwiegende Widersprüche. . Sie ist eine weithin umstrittene Lehre, die in all den Jahrhunderten der Existenz der Kirche Diskussionen provoziert hat. Viele halten an ihr mit großer Vehemenz und Energie fest. Diese Vertreter sind sicher, dass sie dieser Lehre glauben und sehen sie für den christlichen Glauben als heilsnotwendig an. Doch viele sind unsicher, welche genaue Bedeutung sie für ihren Glauben hat. Sie war das erste Dogma, das die Kirche systematisch durchgearbeitet hat, allerdings ist sie immer noch eine der missverstandensten und umstrittensten Lehren. Weiterhin wird sie nirgendwo in der Schrift klar oder ausführlich gelehrt , jedoch wird sie weitgehend als die zentrale Lehre betrachtet, unerlässlich für den christlichen Glauben. In dieser Hinsicht steht sie im Widerspruch zu einem praktischen Grundsatz der biblischen Lehre, der besagt, dass es eine direkte Beziehung zwischen der biblischen Klarheit der Lehre und ihre Wichtigkeit für den Glauben und das Leben der Kirche geben muss." (S. 11-12)

Erikson fährt fort und sagt, dass einige der Lehre widersprechen, weil:

"es eine offensichtliche Stille der Bibel zu diesem Thema gibt. Dieser Streit zeigt, dass es wirklich keine ausführliche Darstellung der Lehre von der Dreieinigkeit in der Bibel gibt , besonders klar ist das, seit die Textkritik die unechte Natur von 1. Joh 5, 7 nachgewiesen hat. Andere Textpassagen haben sich bei näherer Untersuchung nur mit größter Anstrengung als passend erwiesen. Die Frage jedoch ist die: Ist es gefordert, dass die Lehre von der Dreieinigkeit eine sehr wichtige, entscheidende und eventuell grundlegende Lehre ist? Wenn das wirklich der Fall sein sollte, sollte es dann nicht irgendwo in der Bibel klarer, direkter und ausführlicher erklärt werden? Wenn es nur eine Lehre ist, die im Besondern die Einzigartigkeit des christlichen Glaubens festlegen will, wie kann sie in der biblischen Offenbarung dann nur angedeutet sein? Als Antwort auf die Klage, dass einige Stellen der Bibel zweideutig und unklar seien, hören wir oft eine Feststellung, wie diese: ,Es sind die Randthemen, die verschwommen erscheinen oder mit der biblischen Darstellung im Widerspruch zu stehen scheinen. Der Kern des Glaubens ist klar und unwidersprüchlich geoffenbart'. Dieses Argument könnte uns glauben lassen, dass wir aus Respekt vor der Lehre von der Dreieinigkeit falsch liegen. Denn hier geht es um ein anscheinend

entscheidendes Thema, über das die Schrift nicht klar und deutlich spricht. Auf diese Begründung kann man keine direkte Antwort geben. Es ist unwahrscheinlich, dass man einen Text in der Schrift finden kann, mit dem man die Lehre von der Dreieinigkeit in einer klaren direkten und unmissverständlichen Form begründen könnte."   (Wie kann Erikson am Glauben an der Lehre von der Dreieinigkeit festhalten, nachdem er solche Feststellungen gemacht hat?) Er fährt fort: "Es gibt eine letzte und ernst zunehmende Überlegung für den biblischen Status der Lehre von der Dreieinigkeit. Das sind die Texte, die gegen sie zu sprechen scheinen"

 

•  1. Die erste Gruppe von Texten scheint   zu   sagen, dass der Sohn ein Geschöpf ist." (Er zitiert Spr 8, 22-26; Röm 8, 29; Kol 1, 15 u. Heb 3, 2. Er sollte auch noch Off 3, 14 dazu nehmen, wo Jesus erklärt, dass er "der Ursprung der Schöpfung GOTTES" ist)

•  2. Die zweite Gruppe sind die Stellen, an den GOTT der Vater als der allein wahre GOTT dargestellt wird, besonders wenn dies von Jesus selbst ausgesprochen wird"   (Er zitiert Joh 17, 3; Mark 10, 18 u. Luk 18, 19)

•  3. Eine dritte Gruppe enthält die Texte, die anzudeuten scheinen, dass Jesus niedriger und dem Vater untergeordnet ist." (Er zitiert Joh 14, 28 u. Matth 26, 39)

•  4. Die letzte Gruppe ist die ganze Sammlung von Feststellungen über die Begrenzungen des Sohnes , seien es Unwissenheit, Schwäche, Leiden oder Entwicklungsphasen." (Er zitiert Matth 24, 36; Mark 9, 21; Luk 2, 52 u. Heb 5, 8) Erikson macht dann diese entlarvende Feststellung, "Nicht alle diese Verse können leicht entkräftet werden.

Der bekannte katholische Gelehrte Graham Green wurde vor ein paar Jahren im Life Magazin wie folgt zitiert:

"Unsere Gegner behaupten manchmal, dass kein Glaube als Dogma zu halten ist, wenn er nicht ausführlich in der Schrift bestätigt ist . aber die protestantischen Kirchen haben selbst solche Dogmen, wie die " Dreieinigkeit " übernommen, für die es eben keine solche genaue Autorität in den Evangelien gibt."   Und er hat natürlich recht!

Adam Clarke, ein methodistischer Trinitarier macht in seinem "Commentary on The Bible" folgende wichtige Feststellung:

"Hier sei es mir gestattet zu sagen, mit allem gebührenden Respekt vor denen, die anderer Meinung sind wie ich, dass die Lehre von der ewigen Sohnschaft Christi nach meiner Auffassung anti-biblisch und höchst gefährlich ist ." (S. 854)

Der Schriftsteller Lee Strobel gibt in seinem Buch "The Case For Christ" (2 Millionen mal verkauft) ein Gespräch mit dem trinitarischen Professor Ben Witherington vom Asbury Theological Seminary über die Person Jesu wieder. Witherington macht diese interessante Aussage,  

"Wenn er einfach verkündet hätte, ,He Leute, Ich bin GOTT, dann hätte sich das für sie angehört, wie ,Ich bin Jahwe', denn die Juden seiner Tage hatten keine Vorstellung von einer Dreieinigkeit. Sie kannten nur GOTT, den Vater - den sie Jahwe nannten - und nicht Gott, den Sohn und Gott, den Heiligen Geist. Deshalb, wenn jemand gesagt hätte, dass er GOTT sei, dann hätte das für sie keinen Sinn gehabt und wäre als hammerharte   Gotteslästerung angesehen worden." (S. 133)

Der Theologe James Hastings, ein Trinitarier macht in seinem bedeutenden Werk "Hastings Dict. of The Bible" eine ähnliche Feststellung:

"Wir müssen jede Art von Sprache vermeiden, die Paulus unterstellt, dass die Himmelfahrt Christi eine Deifikation (GOTT werden) war. Für einen Juden wäre die Vorstellung, dass ein Mann zu GOTT werden könnte, eine nicht zu tolerierende Gotteslästerung gewesen." (S. 707)

Hastings sagt auch:

"Es kann sein, dass Paulus nirgendwo Christus "GOTT" nennt ." Und Verse, die ihm (Hastings) das zu beinhalten scheinen, "müssen alle anders erklärt werden."

Hastings nennt dies " eines der verwirrendsten Probleme der neutestamentlichen Theologie".   

Er stellt fest,

"Kein aufrichtiger Ausleger wird ableugnen, dass immer und immer wieder Christus ein GOTT untergeordneter Platz zugewiesen ist. Sein ganzes Erlösungswerk und die Stellung, die er inne hat, weisen direkt auf seinen Vater zurück. Wir haben solche Aussagen, wie "GOTT sandte seinen Sohn" (Gal 4, 4), "Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont" (Röm 8, 32), "Darum hat ihn auch GOTT über alle Maßen erhöht"   (Phil 2, 9) in denen entweder das Geschenk Christi an die Welt oder die Verleihung einer besonderen Ehre an Christus als Handeln GOTTES dargestellt wird. Alles wird auf sich genommen, erlitten, erreicht "zur Ehre GOTTES, des Vaters ."  

Hastings fährt fort:  

"Noch ausführlicher ist 1. Kor 11, 3 "das Haupt der Frau ist der Mann und das Haupt Christi ist GOTT " und in 1. Kor 15, 28 wird Christus dargestellt, wie er das Reich GOTT übergibt und sich schließlich selbst einem Höheren unterwirft , "damit GOTT sei alles in allen". Paulus gibt uns nicht viel Hilfe, diese Antinomie (Widersprüchlichkeit) vielleicht lösen zu können ." (S. 708)

Paulus ist nicht widersprüchlich. Wir sind es, die mit unserer Interpretation von Paulus in Widerspruch geraten sind, bei unserem Bemühen Jesus zu "GOTT" zu machen.

Der trinitarische Gelehrte Prof. James Dunn kommt in seinem ausführlichen Werk "Christology In The Making" zu folgenden Ergebnissen:

"Es gibt bei Paulus nirgendwo einen klaren Hinweis, dass er Christus (präexistent oder anders) jemals mit dem Logos (Wort) GOTTES identifiziert hat." (S. 39) "Genauso gibt es in der Apostelgeschichte keinen Hinweis auf eine Christologie der Präexistenz." (S. 51) "In Matthäus und Lukas wird die göttliche Sohnschaft Jesu ausdrücklich auf seine Geburt oder Empfängnis zurückgeführt . Er war der Sohn GOTTES, weil seine Empfängnis das Ergebnis der schöpferischer Kraft des Heiligen Geistes war." (S. 61) "In der frühesten Periode des Christentums war der "Sohn GOTTES" offensichtlich kein Medium für eine Christologie der Inkarnation oder Präexistenz. Solch eine Christologie kann ganz sicher nicht ohne einen gewissen Grad an Beschädigung auf Christus selbst zurückgeführt werden . Es ist noch unwahrscheinlicher, dass wir so eine Christologie bei Paulus, Markus, Matthäus oder Lukas finden können." (S. 64) "Es gibt in keinem Abschnitt, den wird untersucht haben, einen Gedanken an eine Existenz Jesu vor seiner Geburt, weder als Engel oder Erzengel noch als ein Geist oder der Geist. Es gibt auch keinen Gedanken von dem irdischen Jesus als Inkarnation eines Engels oder Erzengels oder Geistes." (S. 159) "Sie (die neutestamentlichen Schreiber) glauben nicht, dass Jesus die Inkarnation des Geistes ist, noch dass Jesus vor seiner Existenz auf Erden bereits Geist gewesen ist." (S. 61) "In der frühen Stufe dieser Entwicklung (die Zeit in der Paulus seine Briefe schrieb) wäre es unpassend gewesen, zu sagen, dass Christus als präexistierendes Wesen zu verstehen ist, das inkarnierte oder dass Christus selbst gedacht hätte, dass er bei der Schöpfung dabei und

aktiv gewesen wäre." (S. 211) "Es gibt keinen Hinweis, dass Jesus selbst gedacht oder gesagt hat, dass er vor seiner Geburt oder vor seinem Auftreten auf Erden bei GOTT präexistent war. " (Das ist) "christologisches Denken, das nicht auf Christus selbst zurückgeführt werden kann. Wir können nicht behaupten, dass Jesus selbst geglaubt hat, dass er der inkarnierte Sohn GOTTES ist ." (S. 254) "Es gibt natürlich immer die Möglichkeit, dass populäre heidnische Vorstellungen durch allmähliche Akzeptanz und durch die Öffnung des Glaubens zu populären christlichen Vorstellungen   wurden." (S. 251)

Lieber Freund, wenn selbst Jesus, Paulus, Matthäus, Markus, Lukas und Petrus nichts von einer Präexistenz und Inkarnation wussten, dann gab es sie auch nicht! Es ist mir rätselhaft, wie Prof. Dunn nach all diesen Eingeständnissen seinen Text mit einem " Trinitarischen Glaubensbekenntnis " abschließen kann. (S. 268) Es erinnert mich an die Geschichte von dem Mann, der dachte, er wäre tot. Trotz aller Bemühungen seiner Familie und Freunde ihn vom Gegenteil zu überzeugen, konnte er nicht überredet werden. Voller Verzweiflung brachte ihn seine Familie schließlich zu einem Psychiater, der auch sein Bestes gab, um ihn zu überzeugen. Als das keinen Erfolg hatte, kam dem Arzt eine Idee und er fragte ihn: "Glauben sie, dass tote Menschen bluten können?" "Nein, tote Menschen können nicht bluten" antwortete der Mann. "Sind sie sicher?" fragte der Arzt. "Ja, ganz sicher!" sagte der Mann. Der Arzt ergriff die Hand des Mannes und stach mit einer Nadel in die Spitze des Zeigefingers. Als ein Blutstropfen herausquoll, fragte er: "Nun, was glauben sie jetzt?" "Ja, ich hab mich geirrt", antwortete der Mann. "Tote Menschen können doch bluten."

Aufschlussreiche Feststellungen anderer glaubwürdiger Quellen.

Es gibt andere glaubwürdige Quellen, wie Enzyklopädien, Lexika und weltliche Arbeiten, die ebenso bestätigen, dass die Lehre von der Dreieinigkeit nicht in der Bibel vorkommt. Für sie spielt es keine Rolle, ob diese Lehre richtig ist oder falsch. Ihre Feststellungen basieren auf der Geschichte und den Ergebnissen der Wissenschaft. Hier sind einige Beispiele:

"Die Lehre von der Dreieinigkeit; der katholische Glaube ist dieser: Wir beten einen an in der Dreieinigkeit, aber es gibt eine Person des Vaters und eine andere des Sohnes und eine andere des Heiligen Geistes - von gleicher Herrlichkeit und ewiggleicher Majestät. Diese Lehre ist in ihrer voll entwickelten Form nicht in den Schriften der Bibel zu finden. Die moderne Theologie versucht auch nicht, sie im AT zu finden. Zur Zeit der Reformation übernahm die protestantische Kirche die Lehre von der Dreieinigkeit ohne ernsthafte Überprüfung " (New Intl. Ency; 1916; Bd 23; S. 23, 477)

"Ein Bericht über die trinitarische Formel ist weder in der Apostelgeschichte noch in den Briefen der Apostel zu finden" (Intl. Standard Bible Ency. Bd 1; S. 396)

"Die Lehre von der Dreieinigkeit nahm in den Predigten der Apostel so, wie sie uns im NT berichtet sind, keine Gestalt an" (Ency. Intl; Glasgow, 1982 Bd 18; S. 226)

"Es ist eine gebräuchliche aber   offensichtlich falsche Lesart der Anfangsverse des Johannesevangeliums, wenn man sie so versteht, als würden sie sagen, "Am Anfang war der Sohn und der Sohn war bei GOTT und der Sohn war GOTT". Was hier geschehen ist, ist der Austausch von " Wort " durch "Sohn" und damit wird der "Sohn" zu einem Mitglied der

Gottheit gemacht, der von Anfang an existiert hat" (Dr. Colin Brown; "Trinity and Incarnation: In Search of Contemporary Orthodoxy, 1991; S. 88-89)

Gläubige, die an GOTT als eine einzige Person (GOTT, den Vater) glaubten , "bildeten am Anfang des 3. Jahrhunderts immer noch die große Mehrheit " (Ency. Britannica; 11. Ausgabe; Bd 23; S. 963)

"Die heutige Wissenschaft stimmt im Allgemeinen überein, dass es weder im AT noch im NT eine Lehre von der Dreieinigkeit Gottes gibt. Es würde weit über die Absichten und die Denkweisen des AT hinausgehen, wenn man ihm unterstellen würde, dass hier eine christliche Lehre aus dem späten vierten oder dreizehnten Jahrhundert zu finden wäre. Gleicherweise enthält das NT keine ausdrückliche Lehre von der Dreieinigkeit" (Harper Colins Ency. of Catholicism; S. 564-565)

"Die Dreieinigkeit ist ein ,Mysterium', eine Formel oder Vorstellung, die wirklich das menschlichen Denken übersteigt. Obwohl diese Lehre über den Bereich des menschlichen Verstandes hinausgeht, wird angenommen, dass, . sie vom menschlichen Geist erfasst werden kann (obwohl sie nicht begriffen werden kann). Zur vollständigen Entfaltung des Trinitarismus kam es im Westen , im Scholastizismus des Mittelalters , als Erklärungsversuche mit Ausdrücken aus der Philosophie und Psychologie unternommen wurden, besonders vom wiederentdeckten Aristotelianismus des dreizehnten Jahrhunderts." (Ency. Americana; Bd 27; S. 27-28)

" Das NT enthält nicht die entwickelte Lehre von der Dreieinigkeit . Der Bibel fehlt es an einer ausdrücklichen Aussage, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist gleichen Wesens sind und deshalb in einem gleichen Sinne Gott selbst sind. Und eine andere ausdrückliche Aussage fehlt auch; Dass Gott so Gott ist und nur so, im Sinne von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Diese beiden ausdrücklichen Aussagen, die weit über das Zeugnis der Bibel hinausgehen , sind der zweifache Inhalt der kirchlichen Lehre von der Dreieinigkeit Gottes." (New Int. Dict. of NT Theology; Colin Brown; Bd 2; S. 84)

" Die trinitarische Lehre als solche kam im vierten Jahrhundert auf und ist weitgehend den Bemühungen Athanasius und der Kappadokiern zuzuschreiben . Die im späten vierten Jahrhundert abgefasste Lehre von der Dreieinigkeit beteuert daher, dass der eine Gott in drei Personen existiert. Absicht dieser Lehre war zu bekunden, dass Gott, Christus und der Geist gleich verantwortlich für unsere Erlösung sind, daher muss jeder göttlich sein ." (Harper-Collins Ency. of Catholicism; Richard P. McBrein; S. 1271)

"Die Lehre von der Dreieinigkeit ist ein nach-biblischer Versuch, verschiedene Vorstellungen über Gott miteinander in Einklang zu bringen . Für Christen tritt der eine Gott in einer, wie sie sagen dreifältigen ,Ökonomie' in Erscheinung, so zu sagen in drei Erscheinungsformen oder Modi. Schon bald traten bei der Formulierung und dem Verständnis dieser dreifältigen ,Ökonomie' erhebliche Schwierigkeiten auf. Die katholische und protestantische Theologie hat auf verschiedenste Weise versucht, die in Nicäa aufgestellte Lehre verständlich zu machen. Im religiösen Denken der Aufklärung (17. und 18. Jahrhundert) kam es zu heftigen Reaktionen gegen den Trinitarianismus mit seinem "orthodoxen" Mysterium, das keine Grundlage weder im Denken noch in der Lebenserfahrung hatte." (Academic Intl. Ency; 1992; S. 300-301)

(Inkarnation) "bezieht sich auf die christliche Lehre, dass der präexistente Sohn Gottes in Jesus Mensch wurde. Keiner dieser Schreiber (Matthäus, Markus, Lukas) befasst sich mit der Frage von Jesu Präexistenz. Paulus spricht die Frage der Inkarnation nicht direkt an .   Erst die Kirchenväter des dritten und vierten Jahrhunderts haben eine ausführliche Theorie für die Inkarnation entwickelt ." "Der Gebrauch des Wortes "erwiesen" (wörtlich "bestimmt") in Röm 1, 4 deutet darauf hin, dass zu diesem Zeitraum des christlichen Denkens der Titel " Sohn GOTTES" eher ein Amt oder eine Funktion in der Heilsgeschichte beschreibt, als eine übernatürliche Herkunft, wie die spätere Dogmatik meint. Dieser Gebrauch steht im Einklang mit dem jüdischen Denken des AT ." (Die Geburtsberichte in Matthäus und Lukas) " beinhalten keine Präexistenz - Inkarnations-Christologie oder eine göttliche Sohnschaft im metaphysischen Sinne. Vielmehr beinhalten sie die Vorherbestimmung Jesu aus dem Leib für seine messianische Rolle in der Heilsgeschichte. Diese funktionale Bedeutung der göttlichen Sohnschaft wird klar in Luk 1, 32-33 herausgestellt." "Es wird allgemein angenommen, dass der Kirchenvater Tertullian (145 - 220 n. Chr) den Ausdruck (Dreieinig) geprägt hat oder der erste war, der ihn im Bezug auf Gott verwendet hat. Die ausführliche Lehre wurde so in einer nach-biblischen Periode formuliert . Versuche die Ursprünge noch früher in den alttestamentlichen Schriften zu sehen, können durch die historisch-kritische Wissenschaft nicht unterstützt werden. Die formelle Lehre von der Dreieinigkeit, so wie sie von den großen Kirchenkonzilen im vierten und fünften Jahrhundert definiert wurde, kann im NT nicht gefunden werden." (Harper-Collins; Bible Dict; Paul J. Achtemeier; Ausg. 1996; S. 452-452, 1052-1053; 1178-1179)

Mit diesen Feststellungen im Gedächtnis, stimme ich von ganzem Herzen dem zu, was mein alter Freund, der späte Bischof D.L. Welch sagte, " Die Lehre von der Dreieinigkeit ist so dünn, wie die Suppenbrühe von dem Schatten eines Truthahns." Kein Wunder, dass der späte Dr. Adrian Rogers, ehemaliger Pastor der Bellevue Baptist Church of Memphis, TN eine Predigt über die Lehre von der Dreieinigkeit mit folgender Feststellung begann: " Meine Damen und Herren, ich muss ihnen zu Beginn dieser Botschaft bekennen, dass ich sie nicht verstehe."   Kein Wunder, dass ein bekannter evangelikaler Autor mir kürzlich in einem Brief schrieb, "Wie du weist, war die Frage der Dreieinigkeit eins der am heftigsten diskutierten Themen der ersten fünf Jahrhunderte und immer noch lässt sie uns aus Verlegenheit am Kopf kratzen ."

Eine Theologie muss verständlich sein.

Ich stimme Prof Ryrie zu, wenn er in seinem Buch "Basic Theology" mit folgenden Feststellungen im Bezug auf die christliche Theologie beginnt:

"Das Wort ,Theologie', von "theos", was GOTT bedeutet und "logos", was vernünftig ausdrücken bedeutet, ist die vernünftige Erklärung des religiösen Glaubens. Christliche Theologie bedeutet demnach die vernünftige Erklärung des christlichen Glaubens. Theologie ist verständlich. Sie kann vom menschlichen Verstand in einer ordentlichen, vernünftigen Weise erfasst werden." (S. 13) Ryrie fährt fort, "GOTT spricht in einer normalen, klaren und nüchternen Art und Weise. Nimmt man das nicht zur Kenntnis, hat man als Ergebnis die gleiche verworrene Exegese, die die patristischen und mittelalterlichen Ausleger kennzeichneten." (S. 17) Bedauerlicherweise bricht Bruder Ryrie seine eigene Regel, wenn er auf die Lehre von der Dreieinigkeit zu sprechen kommt.

Der Kaiser ist nackt.

Die Lehre von der Dreieinigkeit mit ihrem Mangel an biblischer Umkleidung erinnert mich an das Märchen von Hans Christian Andersen, "Des Kaisers neue Kleider". Die Geschichte handelt von einem Kaiser, der so eitel in der Frage seiner Kleider war, dass er sich um nichts anderes kümmerte, als nur seine neuen Kleider zu zeigen.  

Zwei Gauner kamen in die Stadt und sahen die Verrücktheit des Kaisers. Sie beschlossen, ihn in Verlegenheit zu bringen und nebenbei noch gutes Geld zu machen.   Sie ließen sich selbst rufen, dem Kaiser einen neuen Anzug zu schneidern, aber anstatt das Geld, das sie für den Kauf feinster Seide erhalten hatten, zu nehmen, webten sie ihm Hose, Jacke und Mantel aus einem unsichtbaren Material, "so fein, wie einer Spinne Netz" .

Der Kaiser konnte nur schwer noch warten. Tag für Tag sandte er seine Boten, die sich den Fortschritt der Arbeiten anschauen sollten. Sie waren beschämt, ihm sagen zu müssen, dass sie überhaupt nichts gesehen hatten. Deshalb gingen sie jedesmal zurück und erzählten ihm von dem wunderbaren Design und den tollen Farben.

Schließlich kam der Tag, an dem der Kaiser seine erlesenen neuen Kleider in einer Parade vorstellen wollte. Er zog sie an und weil seine Bediensteten um ihn herum ihn bewunderten, wagte er nicht zu sagen, dass er sich nackt fühlte. Sein ganzes Gefolge starrte ihn an. Einer sah nicht mehr als der andere, aber alle wollten den Kaiser bewundern "Oh, wie wunderbar!" Sein Thronhimmel wartete. Er gab jedem der Gauner ein Ritterkreuz, das sie am Knopfloch tragen konnten und verlieh ihnen den Titel "Hofweber". Dann ging es zu der großen Parade.

Alle auf den Straßen und an den Fenstern jubelten und sprachen: "Oh, wie hübsch sind des Kaisers neue Kleider. Passen sie ihm nicht perfekt? Und seht, die lange Schleppe!" Keiner wollte zugeben, dass er überhaupt nichts davon sehen konnte.

"Aber der Kaiser ist doch nackt" , sagte ein kleines Kind. "Ja, das stimmt", sagte sein Vater. Und alle flüsterten sich zu, was das Kind gesagt hatte. "Er hat nichts an. Das Kind sagt, er ist nackt."   Schließlich fassten alle Mut und riefen laut: "Der Kaiser hat gar nichts an!"

Du wirst vielleicht fragen, "Was willst du damit sagen?" Ich will sagen, dass die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes nackt ist und ich rufe alle auf, die die Wahrheit sehen und lieben, das mit mir zusammen auszusprechen.

 

In christlicher Liebe

 

Joel Hemphill

 

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